| Frage: | Seitdem viele nur noch mit DSL surfen, sind Dialer wirkungslos. Die funktionieren nämlich nur über die Telefonleitung. Doch die Betrüger haben sich etwas anderes ausgedacht. Wie sieht die neue Abzock-Masche aus? |
| Antwort: | Ich glaube, dass es meist Werbefenster sind wo steht: "Du hast eine XBOX gewonnen". Wenn man das dann hinklickt, muss man sich anmelden, um die XBOX zu bekommen und das kostet dann sehr viel Geld.
Ben: "Ja, wahrscheinlich muss man sich irgendwo anmelden oder eine teure Nummer anrufen - und hat dann doch keine XBOX gewonnen. Das ist wirklich Abzocke!" |
| Antwort: | Oft erscheint auf der Website, auf der man gerade ist, ein Fenster mit dem "super" Angebot. Dieses ist oft aufwändig farbig gestaltet und lässt sich schwer entfernen. Beliebt ist auch die Aussage: "Sie sind unser 1000. Besucher! Machen sie mit, Sie haben eine direkte Gewinnchance!" Der Gewinn ist auch noch oft direkt zu sehen und verlockend z.B. ein Cabrio.
Ben: "Komisch, wie oft man der 1000. Besucher sein kann. Mir ist das nämlich schon x-Mal passiert. Gewonnen hab ich aber noch nie etwas, weil ich es immer wegklicke." |
| Antwort: | Es gibt eigentlich mehrere Abzockmaschen. Zum Beispiel die Telofonabzocke. Sie sagen z.B. wenn sie das Auto haben wollen an dessen Gewinnspiel sie teilgenommen haben, dann drücken sie die Nummer 6. So kommen sie an das Geld dran. Denn sie wissen die Telefonnummer und wenn man die 6 wählt nimmt man teil und dann wird das Geld per Telefonrechnung abgezockt. Das Angebot ist verlockend und man wählt die Nummer und schon wird einem jede Menge Geld abgezockt.
Ich und meine Eltern machen das so: wenn wir einen Anrufbeantworter hören, legen wir gleich auf, denn wir wissen, dass das nur Betrügerei ist.
Ben: "Das ist auch Abzocke, auch wenn die jetzt nichts mit dem Internet zu tun hat." |
| Antwort: | Da gibt es ja mehrere...
1. Es werden undurchsichtige Abo-Verträge und unseriöse Dienstleistungen im Rahmen der Internet-Zugänge angeboten. Durch die dubiose Abrechnung reicht es völlig aus, den Namen und die Telefonnummer des Kunden zu haben. Der Rechnungsbetrag wird in Verbindung mit der Rechnung der Telekom eingezogen. Es sind unauffällige, kleine Beträge - aber diese summieren sich...
2. Falsche Wechselstuben im Ausland. Betrüger manipulieren die Geldautomaten und können so die PIN-Nummern ausspionieren. Sofort werden Dubletten der Geldkarte angefertigt. Das BKA rät Touristen, nur in offiziellen Banken ihr Geld zu tauschen.
3. Man wirbt Testkunden für Produkte. Vorher soll man 20 Euro zahlen und erhält einen Reisegutschein für 30 Euro. Leider weiß der Reiseveranstalter (in dieser Nachricht die TUI) nichts davon...
4. Reiseveranstalter verschenken Reisen. Die Übernachtung kostet nichts. Allerdings sind Flug und Verpflegung so teuer, dass man im Endeffekt gut das Doppelte zahlt...
Ben: "Wie immer sehr gut recherchiert. Das sind wirklich üble Abzocktricks. Aber eigentlich meinten wir etwas ganz anderes." |
| Antwort: | Wie jeder weiß, funktionieren Dialer nur bei Modems. Sie kappen die Leitung und wählen sich in teure 0190- Nummern neu ein. Aber weil ja kaum noch jemand über Modem surft, gibt es einen neuen Trick. Da muss man seine Handynummer eingeben oder man muss irgendwo eine teure Nummer anrufen. Und dann bekommt man ein Passwort. Nur so kann man sich die Website ansehen.
Ben: "Das hätte ich nicht besser erklären können!"
teuersten sind aber die Serverkosten."
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| Frage: | Was meinst du: Sollte alles im Internet kostenlos sein oder gibt es Sachen, für die du auch etwas bezahlen würdest? |
| Antwort: | Ich finde, nicht alles sollte kostenlos sein. Für einige Informationen würde ich schon etwas bezahlen, wenn die Seite dies für einen guten Zweck verwendet, wie Bezahlen der Seite oder Spenden für arme Länder... Außerdem würde ich bei Online-Einkaufsseiten natürlich auch was bezahlen, denn das ist wie ein Supermarkt nur "online" ! ;-)
Nina: "Logisch: wenn du was im Internet kaufst, muss das auch bezahlt werden. Das war aber nicht gemeint..." |
| Antwort: | Das wäre ja ein Traum! Aber ich denke, dass das nicht möglich ist. Wie oder wer soll das denn finanzieren ;-) So viele Sponsoren gibt es ja gar nicht... Und dann wäre es ja doch bezahlt. Ich glaube nicht, dass man von jemandem verlangen kann, dass er Dinge ins Net stellt und das auch noch selber bezahlt... Allerdings: Wenn Musik und Videos kostenlos wären... Das fände ich toll! Zumindest könnten die Preise taschengeldgerecht sein.
Nina: "Das wäre wirklich ein Traum: kostenlose Musik und Filme. Allerdings würden dann ganz schön viele Leute nichts mehr verdienen." |
| Antwort: | Nun, theoretisch gesehen ist nichts umsonst, denn man muss ja fürs Internet zahlen. Aber das ist ja nicht gemeint. Mal überlegen, ach ja! Man muss Ebay Gebühren zahlen, ich finde das ist okay, denn Ebay muss ja auch etwas verdienen. Und dafür machen sie ja auch Ebay besser, nur die Gebühren dürfen nicht so hoch sein, sie sollten immer noch Centbeträge haben.
Nina: "Ja klar: selbst das Internet ist nicht umsonst - man muss ja Verbindungsgebühren zahlen!" |
| Antwort: | Ich finde, dass es schon Sachen geben könnte, für die man bezahlen muss, denn dann bekommt man meistens auch gute Qualität. Es sollte dann aber keine Seite für Kinder sein!
Nina: "Find ich auch: Angebote für Kinder sollten kostenlos sein!" |
| Antwort: | Ich spiele gern ein Browsergame. Mir macht das so viel Spaß, das ich auch dafür zahlen würde. Irgendwie müssen ja auch die Serverkosten gedeckt werden. Und ich würde für Wikipedia bezahlen, so viel Wissen, das kostenlos ist. Ich weiß nicht, wie die sich finanzieren, außer Spenden. Es ist ja auch keine Werbung auf der Seite. Würde einen Jahresbeitrag oder so was schon bezahlen.
Nina: "Wenn du weiter so machst, ist bald dein Taschengeld alle ;-) Wikipedia lebt nur von Spenden. Man findet auch nur so viele Informationen, weil dort jeder etwas hineinschreiben kann. Wikipedia selbst hat nur zehn Angestellte. Am teuersten sind aber die Serverkosten."
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| Frage: | Es gibt eine Menge Tricks, mit denen Betrüger an das Geld anderer kommen wollen. Kannst du uns erklären, wie "Phishing" funktioniert? |
| Antwort: | Man bekommt eine E-Mail, z.B. von irgend einer Bank, in der steht, dass man das Passwort eingeben soll. Wenn man das dann tut, "stiehlt" der Hacker bequem das Geld. Das Wort setzt sich, soviel ich weiß, aus den Wörtern Passwort und fischen zusammen. Dann also "Passwörter fischen".
Rio: "Korrekte Antwort. Man bekommt eine gefälschte E-Mail und gibt freiwillig sein Passwort heraus. So haben Betrüger ein leichtes Spiel!" |
| Antwort: | Phishing werden Versuche genannt, über gefälschte WWW-Adressen Daten eines Internet-Benutzers zu erlangen.
Betrüger verfassen E-Mails, die so Aussehen wie die von Geschäftspartnern oder Banken. Im Text wird beispielsweise darauf verwiesen, dass aus Sicherheitsgründen Kontoinformationen aktualisiert werden müssten. Das Opfer wird dazu verleitet, einen in der E-Mail enthaltenen Internetlink zu verfolgen. Dieser führt dann beispielsweise auf eine perfekt gefälschte Banken-Webseite. Gibt das Opfer dort nun seine vertraulichen Kontoinformationen ein, "fischen" die Betrüger diese ab und greifen selbst auf das Konto zu. Also passt lieber auf, denn z.B. deine Bank würde dir so etwas nie schreiben!
Rio: "Genau so sieht die Masche aus! Das Gemeine an der Sache ist, dass die gefälschten Seiten täuschend echt aussehen." |
| Antwort: | Phishing geht so, das Onlinebenutzer die Tannummern von Kontos und anderen Sachen versuchen zu knacken. Phishing heißt deswegen im deutsch klauen. Man sollte deswegen eher keinen die Nummern von Geldkonten sagen oder auch nicht aufschreiben, das jeder daran was machen kann.
Rio: "Genau. Eine Bank schickt niemanden eine E-Mail mit der Aufforderung, den PIN zu ändern. Im Zweifelsfall sollte man direkt bei der Bank anrufen und nachfragen." |
| Antwort: | Der Begriff leitet sich aus dem Englischen "fishing" ab und beschreibt das Fischen nach persönlichen Daten. PH steht für P= Passwort und H= harvesting (ernten). "Phishing" bezeichnet die kriminelle Methode des Diebstahls vertraulicher Daten im Internet.
Alles beginnt mit einer Phishing-E-Mail, die natürlich sehr seriös wirkt, da sie das Original-Logo der wirklichen Firma enthält und der Seitenaufbau auch sehr echt scheint. Ist der Empfänger zufällig Kunde dieser Bank oder des Online-Diestes, wird er keinen Verdacht schöpfen. Durch einen Link zu der täuschend echt wirkenden Webseite wird das Opfer nun aufgefordert, ein Formular auszufüllen. Sendet der arglose Kunde nun die persönlichen Daten ab, kann der Betrüger auf Kosten des Opfers an Online-Auktionen teilnehmen. Das ist schlimm, doch es gibt noch eine Steigerung bei Bankangelegenheiten: Mit der 1. TAN kann der Betrüger Geld vom Konto des Opfers überweisen. Mit der 2. TAN die PIN ändern. Das hat zur Folge, dass das Opfer KEINEN Zugriff mehr zu seinem eigenen Konto hat.
Rio: "Ja, richtig. Viele Banken haben das indizierte TAN-Verfahren eingeführt. Dazu muss man einen bestimmten nummerierten TAN für die Überweisung angeben. Das macht das Leben der Phisher ein wenig schwerer ;-)"
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| Frage: | Es gibt eine Menge Seiten, auf denen man für die Nutzung etwas zahlen soll. Was meinst du: Sind das alles Abzockseiten? Was sind die Unterschiede zwischen den "guten" und "schlechten" Bezahlseiten? |
| Antwort: | Ich denke, dass nicht alles Abzockseiten sind. Bei guten Seiten sind bestimmt die anfallenden Kosten genau aufgelistet und alles gut erklärt, wie z.B. die AGBs etc. Auf jeden Fall weiß man hier, was für Kosten anfallen.
Bei Abzockseiten sind wahrscheinlich oft absichtlich die Informationen zu den anfallenden Kosten nicht ganz eindeutig, weil sie so oft noch weitere Gebühren verlangen können. Es fehlen bestimmt auch die Angaben zu Ansprechpartner, an die man sich bei Fragen wenden kann.
Nina: "Ganz genau! Abzockseiten kann man in der Regel nicht vorher anschauen - man landet gleich auf einer Anmeldeseite. Du kannst dich überhaupt nicht richtig informieren, was du für dein Geld bekommst." |
| Antwort: | Nein das sind nicht alles Abzockseiten. Die guten Bezahlseiten erkennt man daran, dass diese die Kosten vollständig zeigen und darauf hinweisen, was alles kostet.
Die schlechten Abzockseiten erkennt man daran, dass sie besonders damit werben, dass hier alles kostenlos ist oder vor allem, dass die Kosten ganz klein gedruckt sind.
Nina: "Ja, viele Abzockseiten locken auch noch mit Gewinnspielen und tollen Preisen." |
| Antwort: | Es sind nicht unbedingt alle Seiten die Geld verlangen, Abzockseiten. Gute Seiten haben Hinweise auf die Abokosten. Sie fragen nach der Erlaubnis der Eltern.
Schlechte Seiten haben meistens nichts oder wenig davon! Also Finger weg von solchen Seiten!
Nina: "Genau so sieht's aus! Ihr solltest auch immer eure Eltern um Erlaubnis fragen, bevor ihr irgendwo eure Daten angebt!" |
| Antwort: | Wenn man etwas bezahlen muss steht das meist in der Anmeldung. Aber bei Abzockerseiten steht das nicht und man bekommt dann viele Rechnungen. Und wenn man das bei der guten Seite nicht gesehen hat, dass man was bezahlen muss, kann man sich auch noch abmelden.
Nina: "Betreiber von Abzockerseiten wollen nur dein Geld, alles andere ist ihnen egal. So verhalten sie sich auch. Bei normalen Bezahlseiten ist das alles viel unkomplizierter und die Leute lassen mit sich reden." |
| Antwort: | Es gibt bestimmt eine Menge guter Seiten, auf denen man etwas bezahlen soll. Ich bin z.B. bei toggo. Eine gute Seite trotz Abo. Nicht jeder Anbieter hat das Glück wie z.B. Internauten, die gesponsert werden. Sonst wäre Euer Angebot ja gar nicht finanzierbar ;-) Ich glaube, dass kostenpflichtige gute Seiten gepflegter sind (ausgenommen die gesponserten), weil das anderer Leute Job ist.
Bei den "guten" Seiten kann man sich das Produkt in Ruhe und ausführlich anschauen. Die AGB sind leicht zu finden, Informationen über den Anbieter bereitgestellt. Wenn ich mich für das Produkt entscheide, kann ich mir FAST sicher sein, dass es so ist wie beschrieben. Bei "schlechten" Seiten ist das nicht so. Da muss ich erst ein Abo ausfüllen, damit ich mich informieren kann. Das Produkt werde ich wohl nie oder nicht annähernd in der Art erhalten. Abzocker wollen mein Geld ohne Gegenleistung.
Nina: "Richtig! Einige Seiten verzichten z.B. auf Werbung und bieten zusätzlich etwas an, wofür man bezahlen soll. Das ist natürlich völlig okay!"
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| Frage: | Damit man auch die richtigen Angaben macht, wird bei der Anmeldung meistens darauf hingewiesen, dass die IP-Adresse (die Adresse des Computers) gespeichert wird. So könnte man theoretisch ausfindig gemacht werden. Aber geht das wirklich so einfach? |
| Antwort: | Ich glaub nicht, denn diese Adresse muss man erstmal entschlüsseln. Und dann glaube ich dauert das noch lange bis man die Adresse hat und ausfindig gemacht werden kann.
Nina: "Richtig: Das geht nicht so einfach!" |
| Antwort: | Ich denke, dass das nicht so einfach ist. Denn manche Leute bekommen ja auch jeden Tag eine neue IP Adresse. Und außerdem, eigentlich ist es ja nur ne Nummer.
Ben: "Stimmt, fast alle haben eine dynamische IP-Adresse. Jedes Mal, wenn du ins Netz gehst, bekommst du eine andere IP (bei DSL ist es jeden Tag). Es ist wirklich nicht einfach, deinen genauen Wohnort ausfindig zu machen. Dein Provider speichert deine IP-Adressen zwar und hat deine genauen Daten - aber der Datenschutz verbietet es, sie einfach weiterzugeben. Das geht nur mit einem Gerichtsbeschluss." |
| Antwort: | Ja, z.B. manche Leute laden illegal Musik von Internettauschbörsen, da kann man die IP-Adresse herausfinden. Dann geht z.B. Polizei zu den Internetverkäufer und fragt, welche Uhrzeit wer die IP benutzt hat. Der Internetverkäufer muss es der Polizei sagen, dann kann der Mann ausfindig gemacht werden.
Ben: "Ja, wenn man etwas illegales macht, kann man über die IP ausfindig gemacht werden. Und Musik oder Filme im Internet zu tauschen ist illegal!"
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| Frage: | Abgezockt - was tun? Sollte man zahlen oder nicht? Was meinst du? |
| Antwort: | Man sollte nicht zahlen, sondern mit seinen Eltern darüber reden. Dann kann man gemeinsam eine Lösung finden und sich notfalls von einem Anwalt beraten lassen.
Man kann sich aber auch bei der Verbraucherzentrale über solche Betrüger erkundigen und schauen ob schon ein Streit mit der Firma vorliegt.
Rio: "Haargenau! Am besten man recherchiert ein bisschen im Internet. Da bekommt man schnell einiges raus. Nicht alle Aboseiten sind ja gleich Abzockseiten." |
| Antwort: | Dem Bruder meines Freundes ist so etwas schon einmal passiert. Er hat das Kleingedruckte nicht beachtet und draufgeklickt. Sofort wurde er aufgefordert, 100 Euro zu zahlen. Seinen Eltern hat er nichts gesagt, weil er Angst hatte. Am nächsten Tag war die Forderung schon höher und wurde er bedroht. Dann hat er seinen Eltern Bescheid gesagt. Die haben sich dann an die Verbraucherzentrale gewandt. Die Eltern haben sich bei den Abzockern beschwert und Widerspruch eingelegt. (Bei Minderjährigen geht das glaube ich leichter.) Sie haben auch gesagt, dass der Fall bei der Verbraucherzentrale gemeldet wurde. Damit war dann alles geregelt, gezahlt werden musste nichts.
Rio: "Das ist ein ganz typisches Beispiel. In jedem Fall sollte man sich den Eltern anvertrauen. Auch wenn's dann Stunk gibt - sie werden helfen." |
| Antwort: | Nein! Ich finde man sollte nicht zahlen, sondern erst einmal recherchieren und mit den Eltern reden. Dann sollte man sich über seine Rechte informieren und jemanden engagieren, der sich um das Problem kümmert. Wenn aber die "Abzocker" im Recht sind, dann würde ich doch lieber zahlen, bevor man vor sämtliche Gerichte gezerrt wird;)
Rio: "Wenn alles mit rechten Dingen zugegangen ist, dann sind es ja keine Abzocker.." |
| Antwort: | Man sollte auf jeden Fall die Sache widerrufen. Das ist schriftlich - am besten per Einschreiben mit Rückschein - innerhalb der nächsten 14 Tage zu erledigen. Mahnungen oder Androhungen zu einem Mahnverfahren sollte man zur Kenntnis nehmen. (Ich würde auch darauf einen Widerspruch sofort nach Erhalt schriftlich per Einschreiben wegschicken.) Zahlen würde ich jedoch noch nicht, denn meistens klagen die Abzocker das Geld nicht ein, da sie wissen, dass sie illegal handeln. Das Geschäft läuft nur so gut, weil viele Leute Angst bekommen, wenn sie "Gerichtsverfahren" hören und dann zahlen...
Rio: "Exakt! Die Abzocker wollen mit ihren Schreiben die Leute nur einschüchtern, was letztendlich auch oft zum Erfolg führt - leider!" |
| Antwort: | Wenn man die Website besucht, sollte man sich vorher auch die AGBs und die Datenschutzbedingungen vollständig und genau durchlesen. Man muss auch auf die Altersbeschränkung achten und kann nicht einfach ein falsches Alter angeben. Es kann sein, muss aber nicht, dass die Website wirklich nur Abzocke ist. Wenn das nicht zutrifft, muss man Widerspruch einlegen und versuchen das Abo zu kündigen. Das kann soweit gehen, das man vor Gericht landet. Die eine Rechnung muss man bezahlen, aber die darauf folgenden Rechnungen nicht mehr.
Rio: "Du kennst dich aber gut aus. Bei ehrlichen Seiten kann man nur hoffen, dass die Leute so fair sind und den Vertrag rückgängig machen."
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| Frage: | Viele Abzockangebote richten sich auch an Kinder. Wie erkennt man denn so eine typische Abzockseite? |
| Antwort: | Eine Abzockseite sieht fast immer auf den ersten Blick ziemlich cool aus. Es gibt zum Beispiel Spiele, bei denen man was super tolles gewinnen kann. Aber dafür muss man sich anmelden, was dann ziemlich teuer werden kann. Wenn man auch von dem tollen Aussehen der Seite geblendet ist und alles mögliche bestätigt, egal was es ist, und ohne es sich genau anzugucken, und dann kann man zum Beispiel ein sehr teures Abo bestellt haben, was man eigentlich gar nicht wollte! Außerdem ist meisten das wichtigste, wie viel man zum Beispiel für eine Mitgliedschaft zahlen muss, kleingedruckt, so dass man es leicht übersieht! Das ist dann, so viel ich weiß, eine Abzockseite!
Ben: "Stimmt. Es gibt ja auch gute Aboseiten, wo man was für sein Geld bekommt. Dort steht dann auch, wie viel das Abo kostet. Meistens gibt es dann auch verschiedene Laufzeiten und man kann das Abo jederzeit oder nach drei Monaten kündigen." |
| Antwort: | Auf jeden Fall wird mit tollen Sachen geworben, die man bei Anmeldung gratis erhält, obwohl der Wert viel höher ist. Das verleitet Ahnungslose zum Ausfüllen und Abschicken eines Formulars mit persönlichen Daten. Damit ist das Abo rechtswirksam! Wahrscheinlich ist die Wortwahl auch nicht ganz kindgerecht. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nur schwer (durch irgendeinen Link) zu finden.
Aber: Ich, als erfahrener Internaut, falle auf die "Glitzer-Seiten" der Abzocker-Banden nicht herein! Wenn ich persönliche Daten preisgeben muss, zudem die AGB nicht finde, interessiert mich selbst eine Playstation 3 nicht!
Ben: "Sehr gut. Abzock-Aboseiten erkennt man auch daran, dass man sich die Seite vorher nicht anschauen kann. Man landet auf einem großen Anmeldeformular und muss sich zunächst registrieren, um auf die Seite zu kommen. So kauft man die Katze im Sack. Bei guten Aboseiten kann man sich vorher umschauen, bevor man das Abo abschließt." |
| Antwort: | Also, heutzutage wir es ja immer schwerer Abzockseiten richtig zu erkennen. Aber wie in der Mission zu sehen gibt es ein paar Tricks. :-)
1. Suche nach einem Impressum, dort findest du eine Anschrift: E-Mail-Adresse und auch die Telefonnummer.
2. Gib nur bei vertrauungswürdigen Seiten deine Adresse an - und wenn du dies nicht einschätzen kannst, frag lieber deine Eltern.
3. Seiten, die schreiben deine Daten sind sicher, verpflichten sich dazu dies auch einzuhalten, dies steht meist immer unten auf der Seite.
Mal überlegen...war das alles...Ach ja wenn da nicht die Informationen zu dem Artikel oder zu den Lieferkosten stehen, ist es meist eine Abzocke.
Ben: "Ja, das gilt auf jeden Fall für Verkaufsseiten." |
| Antwort: | Wenn da z.B. steht: Sie sind unser 99.Besucher - Sie haben gewonnen! Preis: Ein Auto!
So fallen nämlich viele rein. Das sind richtig typische Abzockseiten, denn das Angebot ist verlockend und man gibt seine Daten an, damit man das Auto bekommt. Aber man bekommt den Preis nicht. Sie wollen nur die Daten wissen und z.B. werden dann die Daten an Dritte weitergeben oder man bekommt immer Werbungsseiten zugeschickt.
Und aber auch dass die Verbrecher einen Virus an denjenigen schicken. Mir ist das so passiert. Und ich gebe nun nie meine Daten an. Aber man muss immer das Kleingedruckte und die AGB aufmerksam lesen, dann kann einem auch nichts passieren. Und damit ich weiß ob die Seite sicher ist muss immer stehen von wem die Seite herausgegeben wird.
Ben: "Ja, das sind solche Werbepop-ups, die die Daten von den Leuten sammeln wollen. Manchmal stecken da auch gemeine Betrüger dahinter." |
| Antwort: | Eine Abzockseite erkennt man an der Werbung, die ganz stark auf etwas hinweißt. Z.B. GRATIS GRATIS GRATIS. Oder auch daran, dass viele Kosten nicht genannt werden und wenige Angaben zum Produkt oder zum Hersteller zu finden sind. Außerdem erkennt man eine Abzockerseite wenn man "ok" eintippen muss (Dialer).
Ben: "Richtig! Deshalb sollte man bei dem Wörtchen GRATIS immer misstrauisch sein!"
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| Frage: | Bist du schon mal auf eine kostenpflichtige Seite reingefallen? Was hast du dann gemacht? |
| Antwort: | Ich bin noch nicht auf so eine Seite herein gefallen. Zum Glück. Aber wenn würde es das sofort meinen Eltern sagen die würden mir dann helfen. Und am besten noch mal auf die Seite gehen und noch wichtigen Informationen suchen.
Ben: "Genau. Wenn etwas ist, sollte man auf jeden Fall die Eltern um Hilfe bitten!" |
| Antwort: | Ich bin durch Zufall auf eine Seite gekommen die Ahnenforschung betreibt und ich dachte mir, dass es ja mal interessant wäre, zu sehen mit wem man so verwandt ist. Also habe ich mich angemeldet, musste danach jedoch weg und habe die Seite seit diesem Zeitpunkt auch nicht mehr besucht. So verging ein halbes Jahr und dann hatte ich auf einmal einen Brief im Briefkasten. Es war eine Mahnung von über 60 Euro! Für die Anmeldung und somit die einjährige Nutzung der Seite wurden 50 Euro verlangt und dann noch mal 10 Euro Mahnungskosten... Das war wirklich ein Riesenschock für mich! Meine Mutter hat der Firma dann einen Brief geschrieben, weil ich ja noch nicht volljährig bin und somit auch keine Verträge abschließen könne. Sie meinte, eine seriöse Firma müsste dies eigentlich berücksichtigen. Doch anstatt den Vertrag rückgängig zu machen, schaltete die Firma einen Anwalt ein. Wir taten das Gleiche und haben seitdem nie wieder etwas von dieser Firma gehört...
Also: NIE ohne das Einverständnis der Eltern auf einer euch unbekannten Seite anmelden, nur weil sie euch gefällt...So was kann ganz schnell schief gehen und dann geht es euch so wie mir und ihr müsst eine Menge Geld zahlen!
Ben: "Was für eine Horrorgeschichte!" |
| Antwort: | Nein, auf so eine Seite bin ich noch nie hereingefallen, weil ich im Internet sehr vorsichtig bin und meine Eltern immer vorher frage, ob ich mich bei der und der Seite anmelden darf. Aber eine Freundin von mir ist das mal passiert und jetzt kürzlich kam heraus, dass sie bei der Seite so um die 50 Euro bezahlen musste. Sie hat ziemlichen Ärger bekommen...
Ben: "Ja, das ist sowieso das Beste: immer die Eltern vorher fragen, bevor man sich auf einer Seite anmeldet.." |
| Antwort: | Ich bin schon einmal reingefallen. Das war echt schlimm. Und da stand "anmelden und du bekommst ein Ipod gratis!"
Dann habe ich mich angemeldet, wollte das Ipod unbedingt gratis bekommen. Und dann habe ich mit der Maus runtergescrollt da stand in kleiner Schrift: 39.95 pro Monat. Ich hatte mir die AGB durchgelesen und nach einer Abmeldung gesucht doch ich fand nichts. Ich habe mich danach an meinen Vater gewandt und zusammen haben wir dann eine E-Mail geschrieben dass wir den Account löschen wollen. Nach 2 Tagen kam eine E-Mail dass der Account erfolgreich gelöscht wurde und dass wir nichts zahlen mussten - was für ein Glück. Von dieser Erfahrung weiß ich dass ich vor dem anmelden immer die AGB lesen muss.
Ben: "Puh, das ging ja gerade noch mal gut!" |
| Antwort: | Ich bin zum Glück noch nie auf eine kostenpflichtige Seite reingefallen... aber ich bin schon oft auf Dailer gestoßen. Dank den Internauten habe ich gewusst das man niemals ok eintippen soll.
Danke :)
Ben: "Bitte, gern geschehen!"
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| Frage: | Was genau ist eigentlich ein Abo? |
| Antwort: | Ein Abo ist die Abkürzung von Abonnement. Wenn man nämlich so ein Abo beispielsweise von einer Zeitschrift hat, bekommt man diese in regelmäßigem Abstand geliefert. Also ein Abo ist so was, wie eine "automatische regelmäßige Lieferung".
Nina: "Ja, damit hast du es auf den Punkt gebracht!" |
| Antwort: | Wenn man z.B. ein Jahresabo von einer Zeitschrift bestellt. Man muss alles im voraus bezahlen und dann bekommt man es ganz einfach in den Briefkasten geworfen. Natürlich gibt es auch Halbjahresabos. Wenn ihr die Zeitung täglich in den Briefkasten geworfen bekommt, dann haben eure Eltern bestimmt auch ein Zeitungsabo bestellt.
Nina: "Abos gibt es in verschiedenen Formen. Es gibt noch andere Abos, nicht nur Zeitungsabos..."" |
| Antwort: | Wenn man ein Abo bestellt, verpflichtet man sich sozusagen, eine bestimmte Zeit lang ein bestimmtes Heft zu kaufen. Dafür bekommt man diese Hefte oder was man sonst abonniert hat, nach Hause zugestellt. Das kann aber manchmal in die Hose gehen, denn man muss, wenn man das Abo nicht rechtzeitig wieder abbestellt, wieder den ganzen Preis bezahlen, obwohl man das Heft eigentlich gar nicht mehr will.
Nina: "Richtig, beim Abo muss man immer bestimmte Kündigungsfristen einhalten." |
| Antwort: | Wenn man ein Abo für eine Zeitung hat, dann bekommt man die Zeitung, so oft sie erscheint, zugesandt. Dafür muss man Geld bezahlen. Für manche Internetseiten braucht man auch ein Abo, damit man verschiedene Dinge downloaden kann, z. B. Spiele, Musik, Videos... Ein Abo kann man meist nur am Ende des Jahres kündigen, sonst muss man für das ganze weitere Jahr bezahlen.
Nina: "Ja, genau! Es gibt auch einige Internetseiten, bei denen man Abos abschließen kann. Da sollte man unterscheiden zwischen Seiten, bei denen man etwas fürs das Geld bekommt und reinen Abzockseiten!" |
| Antwort: | Ein Abo ist etwas was regelmäßig kommt. Also es gibt Abos, die jede Woche kommen, z.B. Bravo oder es gibt auch Abos die jeden Monat kommen z.B. Disney Prinzessin. Du musst auch nicht immer zum Zeitschriftenhändler laufen und dir ein Magazin kaufen. Beim Abo wird es immer rechtzeitig im Briefkasten sein. Und du verpasst keine Ausgabe! Du bist aber meistens dann verpflichtet, das Abo für ein Jahr abzuschließen. Bei vielen Abos bekommst du auch ein Willkommensgeschenk.
Nina: "Eigentlich ist ein Abo ja ganz schön praktisch. Wenn es nur die Betrüger nicht ausnutzen würden!"
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